Krebstherapie: Jens Spahn

Lothar Hirneise zu Gesundheitsminister Jens Spahns Progonose in der „Rheinischen Post“, Krebs sei in 10 – 20 Jahren besiegt.

Wie unser Gesundheitsminister tönte schon Richard Nixon in seiner War on Cancer – Rede 1971 – vor fast 50 Jahren: Wir werden den Krebs besiegen. So der Tenor. Die Zahl der Todesfälle nach einer Krebsdiagnose steigt indessen kontinuierlich. Vielleicht sind ja auch die Grundvoraussetzungen falsch. Betrachten wir doch Krebs nicht als Feind, sondern als einen biologischen Vorgang in einer Ausnahmesituation. Gehen wir ferner davon aus, das die Biologie keine Fehler macht, wir den Grund für diesen Prozess von Gewebeveränderung nur erkennen müssen, um zu verstehen, woran es gerade mangelt, wo wir Hilfe brauchen. Dann wird klar, dass man gegen einen biologischen Prozess keinen Krieg führen kann. Wer Krieg führt verliert. Gewinner sind nur wenige Konzerne und deren Aktionäre, ein paar Ärzte und Krankenhäuser. Sie stehen Millionen von Toten gegenüber, denen eine sinnvolle, biololgische Therapie möglicherweise das Leben gerettet hätte.

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